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Schröpfen

Das ausleitende Heilverfahren, das Giftstoffe aus dem Körper entfernt

Das Schröpfen zählt zu den ältesten Therapieverfahren, es ist in der chinesischen Medizin seit etwa 3000 Jahren bekannt, ebenso in Indien und Ägypten. Auch in Europa wird bereits seit 2000 Jahren geschröpft.

Aus naturheilkundlicher Sicht ist das Schröpfen ein ausleitendes Verfahren (Ab- und Ausleitungsverfahren), deren Ziel es ist schädliche Stoffe oder krank machende Substanzen aus dem Körper zu entfernen.

Beim Schröpfen werden unter Vakuum stehende Schröpfgläser auf bestimmte Hautstellen aufgesetzt.

Wirkmechanismen dieser Behandlungsmethode

Die kraftvolle Saugwirkung, zieht die Gift- und Schadstoffe unter die Hautoberfläche, wo die Schlackenstoffe via Lymphgefäße entsorgt werden.

So entsteht:

  • ein Entgiftungseffekt
  • eine stärkere Durchblutung
  • ein verbesserter Lymphfluss und Stoffwechsel
  • eine Steigerung des Immunsystems
  • eine anregende Wirkung auf benachbarte Organe
  • eine Harmonisierung des Nervensystems
  • eine entkrampfende und schmerzstillende Wirkung

Das trockene Schröpfen und auch die Schröpfkopfmassage wirken anregend.

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Die Schröpfkopfmassage

Bei bestimmten Indikationen wird die Schröpfkopfmassage angewendet. Bei der Schröpfkopfmassage, werden mit einem Massageöl die aufgesetzten Schröpfgläser auf der Haut – entlang der darunterliegenden Muskelzüge – verschoben, was eine starke durchblutungsfördernde Wirkung hat. Sie kann starke Verspannungen und Verkrampfungen lösen, den Stoffwechsel fördern und als Vorbereitung für die anderen Schröpfverfahren dienen.

Anwendungsgebiete der Schröpfkopfbehandlung

  • Rückenschmerzen
  • muskuläre Verspannungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • rheumatische Beschwerden
  • Gelenkprobleme
  • Neuralgien (Nervenschmerzen)
  • Lebererkrankungen (z. B. Fettleber, funktionelle Leberschwäche)
  • Lungenemphysem (Stauungen im Lungen- und Bronchialbereich)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Müdigkeit und Depressionen
  • Schwächezuständen (auch bei Fieber, Erkältung und Grippe)